Wie E-Commerce das Marketing verändert hat - DigitalMarketer

Veröffentlicht: 2022-12-20

Es wird immer schwieriger, sich an eine Zeit zu erinnern, als das Internet die Geschäftslandschaft nicht dominierte. Im Einzelhandel, in der Unterhaltungsbranche und vielen anderen Branchen haben E-Commerce und digitale Dienste ihre Pendants auf der Hauptstraße längst übertroffen.

Wie genau hat E-Commerce also die Art und Weise verändert, wie wir Geschäfte machen? Und wie hat das wiederum die Art und Weise verändert, wie wir vermarkten? Schauen wir uns zunächst an, wie sich der E-Commerce auf das Gleichgewicht der Wirtschaft ausgewirkt hat. Dann können wir verstehen, warum sich das Marketing an neue digitale Techniken anpassen musste.

Was ist E-Commerce und wie hat er sich auf die Wirtschaft ausgewirkt?

Seit den frühen 2000er Jahren wächst der E-Commerce-Markt rasant. Es beschleunigt auch immer nur. Laut Insider Intelligence werden die E-Commerce-Umsätze in den USA im Jahr 2022 voraussichtlich 1 Billion US-Dollar überschreiten. Weltweit wird ein E-Commerce-Umsatz von 5 Billionen US-Dollar erwartet.

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Als immer mehr Unternehmen erfolgreich ihre Waren und Dienstleistungen online verkauften, folgten natürlich andere. Wir haben auch eine Änderung der Verbrauchereinstellung festgestellt, da sich die Bequemlichkeit von Online-Käufen als beliebt erwiesen hat.

Die Tatsache, dass die globale Marktgröße des E-Commerce weiter wächst, spiegelt diese Veränderungen wider. Gleichzeitig entwickeln sich Fortschritte in Logistik, Vertrieb und Geschäftstechnologie weiter, um neue E-Commerce-Anforderungen zu unterstützen.

Einzelhandel online bewegen

Wenn wir an E-Commerce denken, fällt uns als erstes der Online-Handel ein. Verbrauchergiganten wie Amazon haben das Online-Shopping schnell, sicher und bequem gemacht. Aber auch kleine Unternehmen haben durch die Umstellung auf E-Commerce-Modelle größeren Erfolg erzielt.

Das liegt unter anderem an der größeren Reichweite der Online-Kanäle. Soziale Medien und andere Quellen bieten KMU eine kostengünstige Möglichkeit, ein viel breiteres Publikum zu erreichen.

Der Aufstieg der On-Demand-Unterhaltung

Neben E-Commerce und digitalen Diensten hat auch die Nutzung mobiler Geräte zugenommen. Sofortiger Zugriff auf Unterhaltung unterwegs ist etwas, was moderne Verbraucher erwarten.

Dies hat zum Erfolg von Online-Abonnementdiensten in den Bereichen Fernsehen, Spiele und andere Unterhaltung geführt. Es entwickelte auch soziales Marketing durch gesponserte, beworbene oder monetarisierte Inhalte in sozialen Video-Apps wie TikTok oder YouTube.

Chancen für kleine Unternehmen

E-Commerce gibt kleinen Unternehmen die Möglichkeit, mit der Marketingreichweite viel größerer Unternehmen zu konkurrieren. Durch intelligente Social-Media-Kampagnen, SEO-Optimierung und andere digitale Marketingtechniken können kleine Unternehmen den Lärm in wettbewerbsintensiven Märkten überwinden.

E-Commerce-Typen

Es gibt vier verschiedene Arten von E-Commerce-Unternehmen. Jeder hat seinen eigenen Marketingstil.

Bild stammt aus dem Digital Skill Blog

B2B

Unternehmen, die direkt an andere Unternehmen verkaufen. Dazu gehören SaaS-Unternehmen wie diese Anbieter von VoIP für kleine Unternehmen in Kanada.

B2C

Unternehmen verkaufen direkt an den Kunden. Dies können Online-Händler oder Abonnementdienste wie Netflix sein.

C2C

Kunden, die an andere Kunden verkaufen. Dazu gehören der Gebrauchtwarenmarkt und Wiederverkäufer, die über Auktionsseiten wie eBay tätig sind.

C2B

Kunden, die an Unternehmen verkaufen. Das klingt kontraintuitiv, aber worüber wir hier sprechen, ist die Erbringung von Vertragsdienstleistungen. Dies können Freelancer, Produkttester usw. sein.

Welchen Einfluss hat E-Commerce auf das Marketing?

Marketing ist nichts, wenn es nicht adaptiv ist. Mit der Entstehung und Weiterentwicklung des E-Commerce hat das Marketing viele Veränderungen durchlaufen. Ausgehend von einfachen Werbebannern und E-Mail-Kampagnen bedeutet digitales Marketing so viel mehr.

Der Niedergang des traditionellen Marketings

Mit dem Wachstum des digitalen E-Commerce-Marketings sind traditionelle Marketingmethoden in Ungnade gefallen. Sie sind jedoch nicht ganz verschwunden, und einige Unternehmen nutzen Fernsehen, Direktwerbung, SMS und Verkaufsanrufe und sogar die gute alte Werbetafel immer noch gut.

Neue Marketingkanäle

Der Rückgang der traditionellen Methoden wurde hauptsächlich durch das Wachstum neuer Online-Kanäle getrieben. Diese bieten eine viel höhere Reichweite zu relativ geringen Kosten. Insbesondere Social-Media-Websites haben es Marketern ermöglicht, auf neue, direktere Weise mit ihrem Publikum zu interagieren.

Kundendaten & effizientes Targeting

Der bedeutendste Fortschritt im Marketing durch den Aufstieg der Online-Kultur ist die Nutzung von Kundendaten. Dieser Teil des digitalen Marketings schreitet immer noch voran, da neue Technologien wie die Datenanalyse Marketingeinblicke fördern.

Kundenfeedback gab es natürlich schon vor dem digitalen Zeitalter. Herkömmliche Marketingumfragen hatten jedoch eine begrenzte Reichweite und konnten nur die direkte Meinung des Kunden wiedergeben. Digitale Daten sind nicht nur zugänglicher, sondern zeigen auch das Kundenverhalten.

Bei der Analyse dieser Verhaltensweisen haben Vermarkter die größten Vorteile in der demografischen Ausrichtung und Kundenbindung gefunden.

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10 Vorteile von E-Commerce im Marketing

Warum hat es E-Commerce geschafft, den traditionellen Einzelhandel und andere Märkte zu überholen? Nun, es gibt einige deutliche Vorteile, die E-Commerce bietet.

  1. Verfügbarkeit von Daten
  2. Omnichannel-Marketing
  3. Weniger körperliche Einschränkungen
  4. 24/7 Verkaufs- und Support-Verfügbarkeit
  5. Globale Reichweite
  6. Digitalisierung von Produkten & Medien
  7. Social- und Influencer-Marketing
  8. KI und fortschrittliche BI (Business Intelligence)-Technologie
  9. Marketing unterwegs
  10. Marketing-Automatisierung

Ganz gleich, ob es sich um Kundendaten auf Knopfdruck, ein globales Publikum oder die Möglichkeit handelt, direkt auf dem Handy eines Kunden zu werben, E-Commerce erweitert die Reichweite eines Unternehmens. Das erweitert auch die Reichweite Ihrer Marketingbemühungen. Mit zunehmender Reichweite steigt auch Ihre Fähigkeit, bestimmte Benutzer oder Benutzergruppen anzusprechen.

E-Commerce-Bereiche und ihre digitalen Marketingtechniken

Digitales Marketing und E-Commerce sind verwandt, aber nicht dasselbe. Genauer gesagt hat sich das digitale Marketing parallel zum E-Commerce entwickelt. Jedes Unternehmen kann digitales Marketing nutzen, auch wenn es nur eine minimale Online-Präsenz hat.

Website-basiertes E-Commerce-Marketing

Dienste wie Shopify UAE haben es selbst kleinen Unternehmen leicht gemacht, eine E-Commerce-Präsenz aufzubauen. Diese und größere Online-Händler tendieren zur SEO-Optimierung als Haupttreiber des Traffics.

SEO-Optimierung ist der Prozess, Ihre Website in Suchmaschinen-Rankings sichtbarer zu machen. Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit, Ihre Dienstleistungen Kunden vorzustellen, die entweder allgemeine oder spezifische Suchen in Ihrem Geschäftsbereich durchführen.

Onsite-Marketing ist nach wie vor eine beliebte digitale Marketing-Taktik. Es funktioniert auch auf zwei Ebenen. Sie können über Anzeigen und Backlinks auf anderen Websites eingehenden Traffic auf die Zielseite Ihrer Website leiten und anderen denselben Service anbieten, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.

E-Commerce-Unternehmen, die sich hauptsächlich auf ihre Website konzentrieren, werden der Optimierung vor Ort ebenfalls Priorität einräumen. Langsam ladende Websites sind ein Hauptgrund für hohe Absprungraten im E-Commerce. Ihre Absprungrate steigt um 32 %, wenn die Ladezeit Ihrer Seite von 1 Sekunde auf 3 Sekunden steigt. Daher ist es wichtig, dass Ihr Marketing durch eine gute Website-Performance unterstützt wird.

Mobiler E-Commerce und mobiles Marketing

Mobile Apps und mobiles Surfen sind weitere Bereiche, in denen sich das digitale Marketing anpassen musste. Eigenständige mobile Apps haben zum Wachstum des personalisierten Marketings über Push-Benachrichtigungen und In-App-Werbung geführt.

Die Personalisierung basiert auf der Analyse der Gewohnheiten eines Benutzers und der Anpassung von Anzeigen und Angeboten an seine Präferenzen. Dies ist ein leistungsstarkes Tool zur Steigerung der E-Commerce-Verkäufe. Studien haben ergeben, dass bis zu 76 % der Kunden eher bei Marken einkaufen, die personalisieren.

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Immer mehr Kunden, insbesondere in jüngeren Bevölkerungsgruppen, entscheiden sich jetzt für das Surfen auf Mobilgeräten. Das bedeutet, dass auch das webbasierte E-Commerce-Management auf den Wandel reagieren muss. Die mobile Optimierung ist heute für E-Commerce-Software und -Websites genauso wichtig wie ihre Desktop-Leistung.

Das digitale Marketing für diese Websites kann auch die Vorteile nutzen, die mit der Personalisierung einhergehen. Anzeigen und Angebote vor Ort, E-Mail-Kampagnen und mehr können durch Nutzung Ihrer Kundendaten personalisiert werden.

Social-Media-Marketing

Social Media Marketing wird heute in allen verbraucherorientierten Branchen eingesetzt. Viele B2B-Unternehmen unterhalten Kundenbeziehungen teilweise auch über soziale Netzwerke wie LinkedIn. Social-Media-Marketing ist jedoch mehr als das Einrichten eines Markenkontos und das Schalten von Anzeigen.

Social Listening (oder Social Monitoring) ist eine beliebte Methode für Vermarkter, um zu messen, wie ihr Unternehmen wahrgenommen wird. Diese indirekte Form des Sammelns von Kundenfeedback kann zu Erkenntnissen über Ihre Markenbekanntheit und Treiber der Zufriedenheit (oder Unzufriedenheit) bei Kunden führen.

Auch Influencer-Marketing, bei dem Marken mit Online-Persönlichkeiten zusammenarbeiten, ist Teil des Social-Media-Marketings. In den meisten Fällen zielen Marken auf Influencer mit einer hochrelevanten demografischen Zielgruppe oder auf solche mit großer Reichweite (dh große Followerzahlen).

Auch Social Media hat sich als Kanal für die Kundenkommunikation bewährt. Viele Kunden ziehen es jetzt vor, sich mit Anfragen über Kanäle wie Twitter und Facebook an Marken zu wenden.

Kunden erwarten schnelle Antworten, in der Regel innerhalb von 24 Stunden, wenn sie sich über soziale Medien melden. Dies bedeutet, dass Social-Media-Manager zu einem wichtigen Aktivposten sowohl für den Kundenservice als auch für digitale Marketingzwecke geworden sind.

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E-Mail-Kampagnen und digitales Marketing für physische Unternehmen

Einige Unternehmen werden niemals ohne einen physischen Standort auskommen. Selbst wenn Sie das sind, können Sie dennoch von den Fortschritten im digitalen Marketing profitieren, die mit E-Commerce einhergehen.

Wie bereits erwähnt, können traditionellere digitale Wege wie E-Mail-Marketing von der Personalisierung profitieren. Digitale Dienste haben auch ältere Kommunikationswege integriert, die nach wie vor beliebt sind, wie VoIP mit SMS-Funktionen.

Abschließende Gedanken: E-Commerce hat das Marketing nachhaltig verändert

E-Commerce und der Aufstieg der Technologie im Alltag haben das Marketing für immer verändert. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Rolle des Marketings abgenommen hat. Wenn überhaupt, sind Marketing und insbesondere digitales Marketing relevanter denn je.