Googles 6 SEO-Tipps für E-Commerce-Websites

Veröffentlicht: 2022-08-30

Google teilt sechs SEO-Tipps, die strukturierte Daten und das Merchant Center kombinieren, um die Präsenz Ihrer Website in den Suchergebnissen optimal zu nutzen.

Alan Kent, Developer Advocate bei Google, beschreibt jeden Tipp im Detail in einem neuen Video, das auf dem YouTube-Kanal der Google Search Central veröffentlicht wurde.

Während des gesamten Videos betont Kent die Verwendung des Google Merchant Center, da es Einzelhändlern ermöglicht, Produktdaten über strukturierte Feeds hochzuladen.

Merchant Center-Feeds sind so konzipiert, dass sie von Computern gelesen werden können, was bedeutet, dass Daten zuverlässiger extrahiert werden, als wenn der Googlebot Ihre Website crawlt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf die Verwendung strukturierter Daten auf Produktseiten verzichten und sich ausschließlich auf das Merchant Center verlassen sollten. Strukturierte Produktdaten bleiben auch dann unverzichtbar, wenn Sie Produktdaten mit einem Merchant Center-Feed direkt an Google übermitteln.

Google kann Daten aus dem Merchant Center-Feed mit strukturierten Daten auf Ihrer Website abgleichen.

Die SEO-Empfehlungen von Google für E-Commerce-Websites drehen sich darum, das Beste aus beiden Tools herauszuholen.

1. Stellen Sie sicher, dass Produkte indexiert sind

Der Googlebot kann Seiten beim Crawlen einer Website übersehen, wenn sie nicht mit anderen Seiten verlinkt sind. Auf E-Commerce-Websites sind beispielsweise einige Produktseiten nur über die Suchergebnisse auf der Website erreichbar.

Sie können sicherstellen, dass Google alle Ihre Produktseiten durchsucht, indem Sie Tools wie eine XML-Sitemap und das Google Merchant Center verwenden.

Das Erstellen eines Merchant Center-Produktfeeds hilft Google dabei, alle Produkte auf Ihrer Website zu finden. Die Produktseiten-URLs werden mit dem Googlebot-Crawler geteilt, um sie möglicherweise als Ausgangspunkte für das Crawlen zusätzlicher Seiten zu verwenden.

2. Überprüfen Sie die Genauigkeit der Suchergebnisse für Produktpreise

Wenn Google fälschlicherweise Preisdaten von Ihren Produktseiten extrahiert, wird möglicherweise Ihr ursprünglicher Preis in den Suchergebnissen aufgeführt, nicht der reduzierte Preis.

Um Produktinformationen wie Listenpreis, Rabatte und Nettopreis genau bereitzustellen, wird empfohlen, Ihren Produktseiten strukturierte Daten hinzuzufügen und Google Merchant Center strukturierte Feeds Ihrer Produktdaten bereitzustellen.

Dies hilft Google, den richtigen Preis von den Produktseiten zu extrahieren.

3. Minimieren Sie Preis- und Verfügbarkeitsverzögerungen

Google crawlt Webseiten auf Ihrer Website gemäß seinem eigenen Zeitplan. Das bedeutet, dass Googlebot Änderungen auf Ihrer Website möglicherweise erst beim nächsten Crawling bemerkt.

Diese Verzögerungen können dazu führen, dass Suchergebnisse hinter Website-Änderungen zurückbleiben, z. B. wenn ein Produkt nicht mehr vorrätig ist.

Es wäre am besten, wenn Sie darauf abzielen, Inkonsistenzen in den Preis- und Verfügbarkeitsdaten zwischen Ihrer Website und Googles Verständnis Ihrer Website aufgrund von zeitlichen Verzögerungen zu minimieren.

Google empfiehlt die Verwendung von Merchant Center-Produktfeeds, um die Seiten nach einem konsistenteren Zeitplan zu aktualisieren.

4. Stellen Sie sicher, dass Produkte für Rich-Produktergebnisse geeignet sind

Die Berechtigung für Rich-Produktergebnisse erfordert die Verwendung strukturierter Produktdaten.

Um das spezielle reichhaltige Produktpräsentationsformat zu erhalten, empfiehlt Google, strukturierte Daten auf Ihren Produktseiten und einen Produkt-Feed im Merchant Center bereitzustellen.

Dadurch wird sichergestellt, dass Google versteht, wie Produktdaten extrahiert werden, um Rich-Ergebnisse anzuzeigen.

Aber selbst wenn die korrekten strukturierten Daten vorhanden sind, werden Rich-Suchergebnisse nach Ermessen von Google angezeigt.

5. Teilen Sie lokale Produktinventardaten

Stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte im Geschäft von Personen gefunden werden, die Suchanfragen mit dem Ausdruck „in meiner Nähe“ eingeben.

Registrieren Sie zunächst den Standort Ihres physischen Geschäfts in Ihrem Google-Unternehmensprofil und stellen Sie dann einen Feed mit lokalem Inventar im Merchant Center bereit.

Der Feed mit lokalem Inventar enthält Produktkennzeichnungen und Geschäftscodes, damit Google weiß, wo sich Ihr Inventar physisch befindet.

Als zusätzlichen Schritt empfiehlt Google die Verwendung eines Tools namens Pointy. Pointy ist ein Gerät von Google, das sich mit Ihrem Point-of-Sale-System im Geschäft verbindet und Google automatisch über Bestandsdaten aus Ihrem Geschäft informiert.

Die Daten werden verwendet, um die Suchergebnisse auf dem neuesten Stand zu halten.

6. Melden Sie sich für den Google Shopping-Tab an

Möglicherweise stellen Sie fest, dass Ihre Produkte in den Suchergebnissen verfügbar sind, aber nicht auf dem Shopping-Tab erscheinen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Produkte auf dem Shopping-Tab angezeigt werden, können Sie dies am einfachsten herausfinden, indem Sie danach suchen.

Strukturierte Daten und Produkt-Feeds allein reichen nicht aus, um in den Shopping-Tab aufgenommen zu werden.

Um für den Tab "Shopping" zugelassen zu werden, müssen Sie Produktdaten-Feeds über das Merchant Center bereitstellen und sich für "Oberflächen auf Google" anmelden.

Weitere Informationen zu den oben genannten Tipps finden Sie im vollständigen Video von Google unten:


Beitragsbild: Screenshot von YouTube.com/GoogleSearchSC, August 2022.